Zukunftspläne für Kirmes in Nordkirchen

Kirmessen haben es schwer in kleinen Orten im Kreis Coesfeld zu überleben. Sie leiden oft unter Besuchermangel. Nordkirchen hatte in diesem Jahr deshalb Schützenfest und Kirmes zusammengelegt, allerdings mit mäßigem Erfolg. Jetzt plant die Gemeinde für das kommende Jahr.
Tatsächlich hat es schon erste Anfragen von Schaustellern bei der Gemeinde gegeben. Die Gemeinde will in den kommenden Wochen beraten, wie eine Kirmes stattfinden kann und vor allem wo. Der Standort soll so gewählt sein, dass er nicht zu groß und nicht zu klein ist. Eine Kirmes soll auf jeden Fall in der Gemeinde bleiben. Das gehöre zum Dorfleben dazu, sagte die Gemeinde. Viele Familien würden sich hier treffen und für die Kinder aus der Heilstätte ist die Kirmes ein Highlight. Damit sich viele Besucher auf der Kirmes tummeln, plant die Gemeinde eine Werbekampagne in Schulen. Wie das aussehen soll, überlegt sie noch. Die Kombination von Schützenfest und Kirmes war erfolglos. Ein neuerlicher Versuch steht nicht zur Diskussion. Im kommenden Jahr gibt es sowieso kein Schützenfest im Dorf. Es findet nur alle zwei Jahre statt.
 

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