Rosenmontagsbilanz

Einige von Ihnen sind heute Morgen noch ganz verschlafen. Sie haben bei Karnevalspartys unter anderem in den Festzelten in Dülmen, Seppenrade und Olfen bis in die Puppen gefeiert. Und das durchweg friedlich und ruhig, zieht die Polizei heute Morgen eine erste Bilanz. Sie blickt auf einen  stressfreien Abend und Nacht zurück.

Anders hat es kurz hinter den Grenzen des Kreises Coesfeld ausgesehen: In Werne, gleich hinter Ascheberg ist die Lage eskaliert.
 Auslöser des ganzen ist eindeutig zu viel Alkohol gewesen, sagte die Polizei auf Radio Kiepenkerl-Nachfrage. Feiern auf dem Marktplatz in Werne waren derart eskaliert, Gruppen prügelten aufeinander ein und waren so hemmungslos, dass die Stadt den Platz dichtmachte. Die Schlägereien gingen rund um den Marktplatz weiter. Es war so heftig, dass die Polizei Hilfe von Nachbarwachen anforderte- Erst am späten Abend kehrte Ruhe ein. Traurige Bilanz: Ein Polizist wurde verletzt und acht betrunkene Schläger kamen in Zellen, zum Rausch-Ausschlafen.

In Münster feierten rund 110.000 Besucher auf dem Rosenmontagsumzug. Im Anschluss gab es Parties in der Innenstadt. Die Polizei griff bei einigen Schlägereien ein. Insgesamt ist es recht ruhig gewesen. Es hat geklappt mit dem Sicherheitskonzept. Allerdings will die Polizei für das kommende Jahr über ein Glasverbot nachdenken. Zuviele Scherben lagen überall herum und das ist natürlich gefährlich.


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