Untersuchungsbericht zu illegalem Tierversuchslabor an der Uni Münster

Die Uni Münster hat heute einen internen Untersuchungsbericht zu einem illegalem Versuchslabor mit Mäusen vorgelegt. Demnach sind die Versuche genehmigt gewesen, aber die Mäuse hätten nicht in einem Kellerraum sein dürfen. Dort hatten die Behörden das Labor nach einem anonymen Hinweis im vergangenen Sommer entdeckt. Einige Mäuse waren in einem so schlechten Zustand, dass sie eingeschläfert werden mussten. Die damalige Versuchsleiterin darf nicht mehr mit Versuchstieren arbeiten. Das Verwaltungsgericht Münster hat eine entsprechende Ordnungsverfügung der Stadt Münster vorläufig bestätigt. Die Uni wertet das als eine harte Strafe, denn zum Teil hänge die Karriere von Forschern daran. Sie prüft zur Zeit mögliche weitere Konsequenzen für beteiligte MItarbeiter. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt noch. Die Uni baut im Moment ein Gebäude, in dem die Versuchstiere künftig zentral untergebracht sein sollen. Außerdem hat sie einen zusätzlichen Mitarbeiter eingestellt, um Genehmigungsverfahren rund um Versuchstiere noch enger begleiten und überwachen zu können. Die Uni hofft dadurch künftig besser den Überblick zu behalten. In dem Fall aus dem vergangenen Sommer sollen die Mäuse rund 10 Jahre in nicht dafür genehmigten Räumen gehalten worden sein. Dem Deutschen Tierschutzbund gehen die angekündigten Maßnahmen nicht weit genug. Er fordert von der Uni eine Strategie zum Ausstieg aus Tierversuchen.

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