KREIS: Aktionen gegen Geisterradler

Seit dem Sommer stehen an einigen Straßen in Coesfeld, Lüdinghausen und Coesfeld Schilder, die auf die Gefahren für Fahrradfahrer hinweisen, die in der falschen Richtung unterwegs sind.

Diese Geisterradler sorgen für brenzlige Situationen und im schlimmsten Falle für Unfälle. Die Polizei zieht eine aktuelle Bilanz. Sie hat einige erwischt. In Lüdinghausen sind die Schilder ja unter anderem an der Industriestraße angebracht und in Dülmen an der Borkener Straße. Polizisten haben Geisterradler mal verwarnt – mal ein Bußgeld kassiert. Erschreckend ist die Bilanz in Coesfeld. An der Borkener Straße im Bereich der Hengtestraße hat die Polizei innerhalb weniger Wochen 80 Geisterradler erwischt – knapp die Hälfte musste ein Bußgeld zahlen. Die Stelle hier ist bereits gefährlich. Immer wieder stoßen Auto- und Fahrradfahrer zusammen. Außerdem warnen Schilder Geisterradler an der Dülmener Straße zwischen dem Kreisverkehr an der Hansestraße und Am Kupferhammer. Auch das ist ein Gefahrenpunkt. Über 100 Fahrradfahrer in der falschen Richtung hat die Polizei gestoppt, über die Hälfte musste zahlen.

Grundsätzlich dürfen Fahrradfahrer nur auf der rechten Seite fahren. Auf der anderen Seite nur, wenn Verkehrsschilder ausdrücklich darauf hinweisen.