KREIS: Aktionen gegen Wildunfälle

Jetzt im Herbst ist das Risiko besonders groß, dass Ihnen morgens auf dem Weg zur Arbeit ein Reh vor´s Auto springt.



Wildunfälle nehmen seit Jahren im Kreis Coesfeld zu. Die Polizei versucht unter anderem mit Schwerpunkt-Aktionen und einer Wildunfall-Karte gegen zu steuern. Heute zieht sie Bilanz, was es bislang gebracht hat. Die Unfallzahlen sind leider unverhändert hoch. Seit Jahresbeginn gab es auf den Straßen im Kreis Coesfeld schon über 1000 Wildunfälle. An jedem dritten bis vierten Unfall hier ist ein Wildtier beteiligt. Mit der Zeitumstellung Ende des Monats nehmen Wildunfälle erfahrungsgemäß noch einmal zu. Wild begibt sich vor allem in der Dämmerung auf Futtersuche. Und die fällt morgens dann genau in die Zeit des Berufsverkehrs. Die Polizei plant deshalb in den kommenden Wochen neue Aktionen. Unter anderem will sie auf besonders betroffenen Strecken das Tempo kontrollieren. Denn: Ein angemessenes Tempo ist entscheidend um überhaupt noch reagieren zu können, wenn Wild auf die Straße springt.

Wie hoch das Risiko von Wildunfällen auf ihrem täglichen Arbeitsweg ist, sehen Sie HIER.