KREIS: Erste Labore testen auf Mutationen

Immer mehr Labore untersuchen verstärkt, mit welchem Virus-Typ sich positiv getestete Menschen angesteckt haben.

Darunter das Labor der Christophorus-Kliniken in Dülmen, Nottuln und Coesfeld. Die Sorge ist groß: In Deutschland gibt es immer mehr Fälle von mutierten Coronaviren, unter anderem aus Großbritannien und Südafrika. Deswegen sind die speziellen Testverfahren jetzt besonders wichtig, sagt der Virenforscher Stephan Ludwig von der Uni Münster. Es sei entscheidend einen Überblick zu bekommen, in welchen Regionen sich mutierte Viren verbreiten. Nur dann sei es möglich mit entsprechenden Maßnahmen zu reagieren. Wo sich die ansteckenderen mutierte Viren verbreiten, sei es besonders wichtig Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Bisher sind bei den Testverfahren des Labors für die Christophorus-Kliniken in Coesfeld, Dülmen und Nottuln noch keine Virus-Mutationen aufgetaucht. Das Labor untersucht alle positive Testergebnisse von Patienten aus den drei Krankenhäusern. Außerdem schaut es sich von Hausärzten eingeschickte Proben an.

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