KREIS: Konzepte gegen Eichenprozessionsspinner

So langsam werden die Tage wieder länger und die Temperaturen steigen. Wir nähern uns dem Frühjahr und damit auch wieder der Eichenprozessionsspinner-Plage.

Im vergangenen Jahr hatten Städte und Gemeinden viele Nistkästen aufgehängt. Die Vögel sollten die Raupen auf natürliche Weise bekämpfen. Wir haben nachgefragt, wie sie in diesem Jahr vorgehen. In Coesfeld soll es genauso laufen wie im vergangenen Jahr. Das sei sehr erfolgreich gewesen, sagt die Stadt. Die 100 zusätzlichen Nistkästen bleiben hängen, denn immerhin waren weit mehr als die Hälfte von Vögeln belegt. Tauchen trotzdem Nester auf, flämmen Mitarbeiter des Bauhofs sie direkt ab, zumindest wenn sie an Kindergärten, Spielplätzen oder Schulhöfen hängen. Dülmen setzt ebenfalls weiter auf die Nistkästen. Die, die im vergangenen Jahr nicht belegt waren, setzt die Stadt an andere Stellen um. Zudem hängt sie an einige Bäume wieder Fallen, zusätzliche kauft sie aber nicht. Sie setzt stattdessen auf das frühzeitige Einsaugen der Raupen, das helfe am schnellsten. In Billerbeck sind die Nistkästen ebenfalls nur eine begleitende langfristige Maßnahme. Die Stadt setzt darauf die Nester abzusammeln, zum Beispiel an Radwegen. Die Haare der Eichenprozessionsspinnern lösen teilweise schwere Allergien aus.

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