KREIS: Lösungen gegen den Schiedsrichter-Schwund

Ein zunehmender Schiedrichter-Mangel auf Fußball-Plätzen im Kreis Coesfeld entwickelt sich zu einem großen Problem.


Der Fußballkreis Coesfeld/Ahaus zum Beispiel hat im vergangenen Jahr von 300 Schiedsrichtern 70 verloren. Das ist eine Menge. Bei einem größeren Treffen heute suchen unter anderem die Leiter der Fußball-Abteilungen und Schiedsrichter-Beauftragten der Vereine nach Lösungen, um diesen Trend zu stoppen. Willy Westphal vom Fußballkreis Coesfeld/Ahaus sieht einen Grund für den Rückzug der Schiedsrichter in der zunehmenden Gewalt auf den Plätzen. Vereine, Mannschaften, Trainer und Übungsleiter sind da schon im Gespräch. Außerdem verteilen die Vereine Flyer in den Zuschauerrängen, um darauf hinzuweisen, dass Gewalt keine Chance hat. Besucher die ausrasten, fliegen raus und zahlen mögliche Geldstrafen, die das Sportgericht dem jeweiligen Verein aufbrummt.

Das ist das eine. Das andere, um mehr Schiedsrichter zu gewinnen, ist es, sie und ihre Arbeit mehr wert zu schätzen. Das heißt, ihnen klar zu machen, dass sie zum Verein dazugehören und mitkommen zu Team-Ausflügen und zu Ehrenamtstagen.


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