KREIS: Nistkästen gegen Raupen entstehen

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sollen für Sie in diesem Jahr nicht zu so einer großen Plage werden wie im Vorjahr.



Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld bereiten zur Zeit Lösungen vor. Nistkästen für Meisen sollen helfen. Die Vögel sollen die Raupen fressen, sobald sie im Frühjahr schlüpfen. Es sind jede Menge Nistkästen nötig und deshalb schneiden zum Beispiel in Lüdinghausen zur Zeit Schüler des Richard von Weizsäcker-Berufskollegs Holzwände für 400 Nistkästen zurecht. Melden Sie sich in Lüdinghausen einfach bei der Stadt, wenn sie einen fertigen Nistkasten haben wollen. Das Interesse ist riesig: Weit über die Hälfte der Nistkästen ist schon vergeben. Anfang Februar teilen die Pfadfinder sie an die "Nistkasten-Paten" aus. Schauen wir nach Ascheberg: Hier bauen Schüler der Profilschule bis Ende des Monats 50 Nistkästen. Die Nistkästen hängen ab Februar unter anderem in der Burgstraße in Davensberg, am Friedhof in Herbern und am Prozessionsweg in Ascheberg. In Nordkirchen sind schon einige Nistkästen angebracht, zum Beispiel vor den Caritas-Werkstätten und an der Gesamtschule. Auch der Kreis stellt demnächst Nistkästen zur Verfügung. Bald gehen 1200 Stück bei den Karthäuser Werkstätten in Produktion. Mitte/Ende Februar sollen sie an zwei Verteilpunkte gegeben werden. Das sind das Naturschutzzentrum Darup und das Biologisches Zentrum Lüdinghausen. Hier können sich unter anderem Vereine, Kitas, Schulen und Schützenvereine Nistkästen holen. Die Brennhaare der Eichenprozessionsspinner können Hautausschlag, Fieber und Schwindel auslösen.

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