KREIS: Weniger Rotavirus-Infektionen

Im Kreis Coesfeld haben sich in der Pandemie weniger Menschen mit Rotaviren angesteckt. Die Krankenkasse AOK NordWest blickt heute auf die Zahlen.

Im vergangenen Jahr waren es nur halb so viele Fälle wie im Vorjahr. Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. Sie verursachen Durchfälle, Erbrechen und Bauchschmerzen. Durch den Flüssigkeitsverlust kann ihr Zustand lebensbedrohlich werden. Rotaviren sind hoch ansteckend und leicht übertragbar. Die Viren werden durch kleinste Stuhl-Reste an den Händen weitergegeben. Die gelangen zum Beispiel über verunreinigte Türgriffe, Toiletten oder Bad-Armaturen an die Hände und über den Mund in den Verdauungstrakt. Durch das viele Hände waschen und desinfizieren in der Pandemie ist das seltener passiert. Für einen frühzeitigen Schutz empfiehlt die ständige Impfkommission eine Schluckimpfung für Säuglinge gegen Rotaviren. 

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