LÜDINGHAUSEN: Testphase mit Tempomessgerät

In Wohngebieten im Kreis Coesfeld gilt meistens Tempo 30. Oft halten sich Autofahrer aber nicht dran.


In Lüdinghausen ärgert sich darüber zum Beispiel Radio Kiepenkerl Hörer Uli. Auf der Werdenerstraße beobachtet er ständig zu schnelle Autofahrer. Dabei ist die Straße ein Schulweg und es gibt hier einen Kindergarten und ein Behindertenheim.

Vor rund einem Jahr forderete Uli Stadt und Polizei deshalb auf etwas zu unternehmen. Ein Tempomessgerät erinnerte Autofahrer mit Smileys daran angemessen zu fahren. Es zeigte Autofahrern, die Tempo 30 fuhren ein lachendes Gesicht und Rasern ein trauriges Gesicht. Nach ein paar Monaten verschwand das Messgerät. Seitdem ist das Raserproblem wieder so schlimm wie vorher, ärgert sich Uli. Wir haben bei der Stadt nachgefragt. Im Moment läuft in der Straße eine Testphase mit einem anderem Tempomessgerät, sagt die Stadt. Das sehen Autofahrer nicht schon von weitem und können nicht frühzeitig abbremsen. Die Stadt erhofft sich davon realistische Messergebnise. Das unauffällige Messgerät bleibt mindestens bis Ende Februar hängen.

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