MÜNSTER: Helfer aus dem Kreis bei Bombenentschärfung

Heute kommen Sie noch ohne Probleme aus dem Kreis Coesfeld in die Nachbarstadt Münster...

Morgen müssen dort wegen mehrerer möglicher Weltkriegsblindgänger im Stadtteil Mauritz 16.000 Menschen Häuser und Wohnungen verlassen. Dafür stellen Einsatzkräfte heute Absperrgitter bereit und richten Notunterkünfte ein. Ursprünglich sollten Helfer des Deutsche Rote Kreuzes unter anderem aus Billerbeck, Senden und Buldern heute auch nach Münster fahren, jetzt müssen Sie nur ihre Handies im Auge behalten. Sie stehen auf Abruf bereit. Eigentlich waren sie mit mehreren Kranken- und Rettungswagen fest eingeplant, um Patienten zu verlegen. Das Franziskus-Krankenhaus in Münster liegt in der Evakuierungszone und muss teilweise geräumt werden. In den vergangenen Tagen haben die Mitarbeiter aber schon gut vorgearbeitet, so dass nicht mehr so viele Patienten-Transporte wie befürchtet anstehen. Klar ist aber: Spätestens morgen sind die DRK-Helfer aus dem Kreis Coesfeld im Einsatz. Dann bringen sie behinderte Menschen in Notunerkünfte. Außerdem sind am Sonntag 10 Helfer des Technischen Hilfswerks aus Lüdinghausen und Coesfeld im Einsatz. Sie kochen Essen für die Einsatzkräfte und die Menschen in den Notunterkünften. Alle wichtigen Information zur Bombenentschärfung in Münster bekommen Sie morgen in einem Live-Ticker im Internet. Klicken Sie hier.