
Im Schnitt sind die Olfener 60plus in zwei Ehrenämtern aktiv, unter anderem in Sportvereinen, in der Kirche oder in Kunst- und Kulturprojekten. Dadurch haben sie mit vielen Menschen zu tun und die Gefahr zu vereinsamen besteht nicht. Auch wenn die allermeisten der älteren Olfener zufrieden sind und sich wohl fühlen - also, die Lebenszufriedenheit sehr hoch ist, könnte die Stadt an einigen Stellen noch nachbessern - wenn es nach der Studie geht. Beispielsweise wünschen sich Olfener mehr Barrierefreiheit und teilweise könnten Straßen und Gehwege besser ausgeleuchtet sein. Und eine größere Baustelle sehen sie im Nahverkehr, sagt Stefanie Geise von dem Wissenschaftler-Team. Das Angebot des Olfener Bürgerbusses sei gut, aber müsse beispielsweise noch ausgeweitet werden. Das sei wichtig, damit die älteren Olfener mobil blieben und nicht aufs Auto angewiesen sind. Ein weiterer dringender Wunsch der älteren Olfener sind neue, generationenübergreifende Wohnformen zu ermöglichen. Die Stadt beschäftigt sich im nächsten Schritt mit den Ergebnissen und schaut, welche von den Wünschen machbar sind. Knapp 700 ältere Olfener haben sich an der Studie beteiligt. Im Schnitt sind sie 67 Jahre alt.