Bürgerinitiative Senden informiert über neue Ausgangsregeln in der Forensik

Der Streit über lockerere Regeln zum Ausgang psychisch kranker Straftäter in der forensischen Klinik in der Nachbarschaft von Senden schwelt weiter. Das bisherige grundsätzliche Verbot von unbegleiteten Ausgängen ist ja aufgehoben. Die Bürgerinitiative "Sicherheit vor Therapie" will um jeden Preis verhindern, dass die Straftäter unbegleitet durch Senden spazieren. Heute will sie darüber informieren und über mögliche Folgen sprechen. Außerdem hat die Initiative jetzt mit dem NRW-Gesundheitsminister Karl Josef Laumann gesprochen. Die Bürgerinitiativen aus Senden und Eickelborn im Kreis Soest haben sich abgesprochen. In der Forensik Eickelborn galt bislang eine Sonderregelung: Die Straftäter durften die Klinik  nur mit einer eins-zu-eins-Betreuung verlassen, nicht alleine. Damit war Eickelborn Vorbild für die Einrichtung in Amelsbüren. Und dahin wollen die Bürgerinitiativen auch wieder zurück. Der NRW-Gesundheitsminister Karl Josef Laumann will die Forderung jetzt prüfen und schauen, ob die langjährige Sonderausgangsregelung in Eickelborn zum landesweit gültigen Standard werden könnte. Bei einem Info-Abend heute Abend in Amelsbüren will die Bürgerinitiative die Menschen über den neusten Stand informieren. Die Alexianer als Betreiber der Forensik besprechen in der kommenden Woche im Klinikbeirat, wie sie mit der Situation umgehen, erst dann wollen sie wieder mit der Bürgerinitiative Kontakt aufnehmen.
 

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