Unverständnis über neuen Geh-/Radweg an Bulderner Straße in Senden

In Senden sorgt der erneuerte Teil der Bulderner Straße weiter für Diskussionen. Früher haben sich hier Radfahrer und Fußgänger den Gehweg geteilt. Jetzt gibt es für Radfahrer einen Schutzstreifen auf der Straße - lediglich eine gestrichelte Linie trennt Radler und Autofahrer. Das gehe nicht anders, sagt die Gemeinde. Der neue Gehweg sei nicht breit genug für Radfahrer und Fußgänger. Genau das sieht Anwohner Ulrich Kasper nicht ein.
Er ist mit dem Maßband losgezogen und hat die Breiten verglichen. Mindestens 2,50 Meter wären für einen kombinierten Rad- und Fußweg nach neuen Richtlinien nötig. Im erneuerten Bereich der Straße ist der Weg zu schmal. Insofern ist es logisch,  dass es hier einen extra Schutzstreifen für Radfahrer gibt. An anderer Stelle gelten aber anscheinend andere Kriterien, wundert sich Ulrich Kasper. Es gibt einen Bereich vor dem Kreisel, in dem der Weg 2,40 Meter breit ist. Hier dürfen sich Radfahrer und Fußgänger den Weg teilen - sogar in beide Richtungen.
Das sei doch für niemanden nachzuvollziehen. Wir haben bei der Gemeinde gefragt, was das soll. Sie sagt: Im sanierten Abschnitt gelten neue strengere Richtlinien. In alten unsanierten Bereich gelten die alten weniger strengen Regeln.

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