
Von Flensburg bis kurz vor die Alpen, in unter 58 Stunden: Das ist das Race Across Germany - eines der härtesten Ultra-Radrennen Deutschlands. 1.100 Kilometer, 7.500 Höhenmeter, kein Etappenstopp. Am Freitag, 3. Juli, steht Erik Lemuth aus Senden am Start.
„Das Race Across Germany ist ein Ultra-Cycling-Event, das komplett durch Deutschland führt - vom Hafenbecken in Flensburg bis in den Süden, kurz vor die Alpen. Das Zeitlimit von 58 Stunden gilt für die komplette Zeit inklusive aller Pausen - nicht nur die reine Fahrzeit."
Für den 42-jährigen Familienvater ist es nicht die erste große Herausforderung auf dem Rad. 2024 bewältigte er den Ötztaler Radrennmarathon - 225 Kilometer, vier Alpenpässe, 5.500 Höhenmeter. Doch das Race Across Germany ist eine andere Dimension.
„Wer am Anfang Vollgas gibt, kommt nie unten an. Es ist ein reines Strategierennen über Pacing."
An seiner Seite: ein zweiköpfiges Support-Team. Sein Bruder Ronny und sein Freund Daniel begleiten ihn im Camper - als Navigator, Verpfleger, Fahrer, Masseur und Mechaniker in einem.
„Die beiden werden mindestens genauso viel leisten und genauso wenig schlafen wie ich auf meinem Rad - deswegen sind sie so wichtig."
Erik fährt nicht nur für sich. Für jeden gefahrenen Kilometer sammelt er Spenden für den Bunten Kreis Münsterland e.V. - eine Organisation, die Familien mit schwer kranken Kindern unterstützt.
„Das ist eine Arbeit, die wirklich wertvoll ist. Ich hoffe, dass niemand diese Leistung in Anspruch nehmen muss - aber wer es trifft, hat große Herausforderungen vor sich. Genau da sind die Experten gefragt."
Wer Erik unterstützen möchte, findet HIER alle Infos zur Spendenaktion.
