
Der zuständige Ausschuss hat am Abend beraten. Die Bagger machen weiter, gegen den deutlichen Willen der Anwohner. Knackpunkt ist, dass die Anwohner damals zu Baubeginn von nichts wussten. Normalerweise holt die Stadt die Nachbarn bei solchen Bau-Projekten mit ins Boot. Die SPD sagt, die Baugenehmigung sei rechtes und eine Bürgerbeteiligung in diesem Falle nicht nötig gewesen. Sagt auch die CDU und lehnte einen Antrag der Grünen ab, das ganze einzustellen. Die Grünen und auch Pro Coesfeld bleiben dabei: Der lange und kompakte Bau füge sich nicht in das vorhandene Wohnumfeld ein. Der Ausschuss hat am Abend dann noch für eine Bürgerversammlung gestimmt. Pro Coesfeld will die ganze Sache ruhen lassen, bis die Bürgerversammlung vorüber ist. Die Nachbarn haben aber gar kein Interesse mehr daran. Sie wollen jetzt noch mal beim Kreis vorsprechen. Die Anwohner befürchten, dass der Abstand zu ihren Häusern zu gering ist und das dem Bau noch weitere folgen könnten. Heute beschäftigt sich der Hauptausschuss mit dem Thema.