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AHAUS: Nach Rettungswagen-Halt auf Bahnübergang
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AHAUS: Nach Rettungswagen-Halt auf Bahnübergang

Der Fall hatte vor gut einem Jahr deutschlandweit für Gesprächsstoff gesorgt: An einem Bahnübergang in Ahaus im Nachbarkreis Borken war ein Zug mit einem Rettungswagen zusammengestoßen. Die junge Fahrerin des Krankentransports muss sich heute vor dem Amtsgericht Borken verantworten. Die inzwischen 19-Jährige ist wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässigen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr angeklagt.

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Die damals 18-Jährige sollte mit zwei Kollegen eine Patientin zur Uniklinik nach Münster bringen. Als es der 88-Jährigen plötzlich schlechter ging, hielt die Fahrerin den Rettungswagen sofort an und kam mitten auf einem Bahnübergang zum Stehen. Sie ging nach hinten, um die Patientin zu versorgen, als sich die Schranken senkten und sich ein Zug näherte. Wegen einer Fehlbedienung fuhr der Rettungswagen nicht weg, sondern blieb stehen und es kam zur Kollision mit dem Zug. Die Patientin kam ums Leben. Der Lokführer, ein Fahrgast und die dreiköpfige Besatzung des Rettungswagens wurden leicht verletzt.

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