
Schon seit Jahren kritisieren sie die Wand- und Deckenstärke des Ahauser Lagers. Alle später gebauten Zwischenlager hätten erheblich dickeres Mauerwerk. Jetzt zeigten sich erste Folgen an der Ahauser Lagerhalle: Seitenwände driften auseinander, das Hallendach hängt durch, oben drauf habe sich schon eine Pfütze gebildet. Damit sich dieser Prozess nicht fortsetzt , wurden jetzt Drahtseile von einer Wand zur anderen gespannt. Dennoch schreiben die Bürgerinitiativen einen Brief an die NRW-Wirtschaftsministerin, die zugleich Chefin der NRW-Atomaufsicht ist. Im Hinblick auf die drohende Langzeitlagerung von Atommüll in Ahaus fordern sie den Neubau eines robusteren Gebäudes - alles andere sei unter den gegebenen Umständen unverantwortlich, kritisieren die Bürgerinitiativen gegen Atomanlagen.