
Aktionstag gegen Glücksspielsucht
Spielhallen, Casinos oder online am Smartphone, Tablet oder Laptop - Glücksspiele sind inzwischen jederzeit und überall für Sie im Kreis Coesfeld verfügbar. Das erhöht natürlich die Gefahr spielsüchtig zu werden. Heute ist bundesweiter Aktionstag gegen die Glücksspielsucht. Der Tag soll auf die Gefahren aufmerksam machen. Woran Sie erkennen können, ob Sie spielsüchtig sind und wo Sie Hilfe bekommen können haben wir hier online für Sie zusammengestellt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.09.2021 03:00
Spielhallen, Casinos oder durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag seit vergangenem Sommer (1.7.21) auch ganz einfach zu Hause am Handy oder PC - Sie haben im Kreis Coesfeld immer mehr Möglichkeiten um Geld zu spielen. Das merken Suchtberater wie Wolfgang Schmitz von der Caritas Coesfeld auch in den seit Jahren steigenden Zahlen Betroffener. Der Berater befürchtet, dass sich die Zahl durch die Legalisierung von Online-Casinos in Zukunft noch einmal weiter erhöhen wird. Wir haben mit ihm darüber gesprochen wie man in die Glücksspielsucht reinrutscht, welche Warnzeichen es gibt und was Sie dann tun können.
Wie rutscht man in die Glücksspielsucht?
Der Suchtberater von der Caritas, Wolfgang Schmitz, sagt: "Es gibt drei Phasen:"
Wie sehen die Warnzeichen aus`?
Ob Sie glücksspielsüchtig sind sei nicht immer leicht zu erkennen, aber es gebe verschiedene Warnzeichen, bei denen Sie vorsichtig sein sollten, so der Suchtberater:
Für Familie, Freunde und Bekannte sei es nicht immer leicht Glücksspielsucht zu erkennen:
Was können Betroffene tun?
Sollten Sie erste Warnzeichen bei sich erkennen, können Sie folgendes tun:
Einen anonymen Selbsttest, ob Sie spielsüchtig sind können Sie HIER machen.
Sollten Sie schon tiefer in der Spielsucht-Spirale stecken, sei eine Suchtberatung wie die Caritas Coesfeld in Lüdinghausen, der AWO in Dülmen oder der IBP in Coesfeld auf jeden Fall die erste Anlaufstelle - diese vermitteln dann zum Beispiel auch zu anonymen Selbsthilfegruppen oder bei Bedarf zu einer Schuldnerberatung.
Der Suchtberater von der Caritas Coesfeld, Wolfgang Schmitz, hat noch einen Tipp für Betroffene: