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AMELSBÜREN: Reaktion auf Klinikbeirats-Rücktritt
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AMELSBÜREN: Reaktion auf Klinikbeirats-Rücktritt

Die Alexianer als Träger der forensischen Klinik in Amelsbüren gleich hinter der Kreisgrenze bei Ottmarsbocholt und Kreisdechant Jörg Hagemann als Vorsitzender des Klinikbeirates reagieren auf den Rücktritt der Sprecherin der Bürgerinitiative „Sicherheit vor Therapie“ aus dem Beirat der Forensik.

Veröffentlicht: Freitag, 06.03.2026 14:09

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Der Sprecherin der BI Ulrike Schulze Tomberge geht es darum, dass pädophile Forensik-Patienten bei unbegleiteten Freigängen Busse nutzen, in denen auch Schülerinnen und Schüler sitzen. Vorschläge nach Lösungen zu suchen, die den Schutz von Kindern und Therapieinteressen in ein ausgewogenes Gleichgewicht bringen, seien ins Leere gelaufen. Aus Sicht der Alexianer und des Vorsitzenden des Klinikbeirates spiegeln die genannten Kritikpunkte nicht die Einschätzung der Gremien wider. Frau Schulze Tomberge hätte noch in der vergangenen Beiratssitzung vor knapp einer Woche gesagt, der Klinik und dem Beirat keine Vorwürfe hinsichtlich des Informationsmanagements zu machen. Außerdem hatte der Vorsitzende des Klinikbeirates angekündigt, dass Thema Busfahrten in die nächste Beiratssitzung mitaufzunehmen. Der Platz von Ulrike Schulze Tomberge sei in der Bürgerinitiative nachzubesetzen – da diese weiterhin wie bisher mit vier Mitgliedern im Beirat vertreten sein sollte, sagt die Geschäftsführung der forensischen Klinik.

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