
Vor einem Jahr wurde das Schließsystem auf die Handy-App „Radbox.NRW“ des Zweckverbands Nahverkehr umgestellt. Die Gemeinde zieht eine Bilanz.
Besonders Langzeitparkplätze sind begehrt: Fast die Hälfte der Plätze wird durch die Langzeitparker belegt. Das Problem: Viele Langzeitplätze bleiben aber oft leer. Die Gemeinde geht davon aus, dass die kostenlosen Reservierungen der Grund für die hohe Belegung sind. Möglicherweise helfe es, die Plätze umzuverteilen oder eine neue Mindestparkdauer einzuführen. Hinzu kommt, dass es seit der Umstellung des Systems oft zu technischen Problemen kommt. Das bedeutet ein Mehraufwand für die Gemeinde, denn ein Mitarbeiter muss ausrücken. Eine Gebühr für die Plätze in der Fahrradbox würde einen weiteren bürokratischen Aufwand für die Gemeinde bedeuten. Dieser Aufwand würde nicht im Verhältnis zu den Einnahmen stehen. Der Mobilitätsaussschuss beschäftigt sich am Mittwoch (07.05.25) in zwei Wochen damit.