
Betriebe versprechen sich davon, ihren Nachwuchs zu sichern. Umfragen der Kreishandwerkerschaft und der Industrie- und Handelskammer für den Kreis und die Region hätten gezeigt, dass 1/4 der Azubis es sich gut vorstellen kann in einer eigenen Wohnung näher am Ausbildungsplatz zu wohnen. Rund 11% der befragten Unternehmen hätten aufgrund eines zu langen Arbeitsweges schon Azubis verloren. Weitere solcher Wohnheime könnten in Zeiten des Fachkräftemangels also gerne folgen, sagt Ulrich Müller von der Kreishandwerkerschaft. Zu bedenken sei generell aber: So ein Azubi-Wohnheim könne helfen - wenn auch eine gute Bus- und Bahnanbindung beispielsweise zur Berufsschule und zum Betrieb mitgedacht wird. Aktuell gäbe es die leider oft genug noch nicht.