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Dass die Bitte um Geld von einer unbekannten Nummer kam, hatte die Aschebergerin und ihren Mann nicht gewundert. Der Sohn befindet sich gerade im Ausland. Schließlich kamen ihnen aber doch Zweifel und sie riefen den Sohn an. Das Geld war zu diesem Zeitpunkt aber schon verloren. Die Polizei gibt folgende Tipps sich zu schützen:
- Überprüfen Sie angebliche neue Nummern immer, indem sie denjenigen auf der bisher bekannten Nummer anrufen.
- Rufen Sie nicht die neue Rufnummer an, da die Täter hier oft nicht rangehen oder ggf. weitere Maschen parat haben, um Sie von der Echtheit der Aussage zu überzeugen.
- Speichern Sie auch nicht die Rufnummer ungeprüft in ihr Adressbuch und überschreiben Sie damit nicht die eigentlich richtige Rufnummer des echten Kontaktes. Lassen Sie sich nicht durch angebliche Probleme (Smartphone defekt, "Wegdrücken" des Anrufes, dringende Notsituation, sonstige Ausreden...) von einer Kontrolle abhalten.
- In der Regel sind die Ansprachen in den Nachrichten unpersönlich ("Hallo Mama, hallo Papa") und ohne Namensnennung des angeblichen Kindes. Dennoch kann es dazu kommen, dass die Täter, vergleichsweise wie beim Enkeltrick der angeschriebenen Person einen Namen entlocken oder den Tätern Datenquellen vorliegen, aus denen eine Namenszugehörigkeit erkennbar ist.
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