
Zu oft fallen auf der Strecke Fahrten aus, weil Lokführer sich kurzfristig krankmelden. Das ist natürlich ärgerlich. Ein Monatsticket von Capelle nach Münster kostet über 160 Euro und das ist viel Geld. Und dann kommen die Menschen auch noch zu spät zum Job. Die Eurobahn sagt auf Nachfrage: Gleich mehrere Faktoren kommen da zusammen. Einige Mitarbeiter seinen noch im Urlaub. Zudem seien nicht alle vollständig geimpft. Das heißt, einige fallen wegen Nebenwirkungen beim zweiten Pieks aus. Weitere Fälle sind in Quarantäne. Und es gibt einige Lokführer, die unter den Langzeit-Folgen durch Corona leiden. Das ist alles natülich kein Trost für die Bahnfahrer, die auf dem Bahnsteig warten. Der Zweckverband Nahverkehr sagt, es gebe wöchentlich einen Runden Tisch, der sich mit den Folgen der Pandemie beschäftigt, Und der beobachtet das sehr genau. Unter anderem schauen die Fachleute, ob und wie der Betrieb läuft und ob es etwas auffälliges gibt. Bislang würden derzeitige Krankenstände den Betrieb nicht auffällig beeinflussen. Die Fachleute beobachten die Situation hier weiter.