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ASCHEBERG: Kanalarbeiten im Ortskern
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ASCHEBERG: Kanalarbeiten im Ortskern

Etliche mobile Verkehrsschilder, aufgestellt an einigen Straßen und Plätzen in Aschebergs Mitte, sind gerade ein eindeutiges Signal: Die Vorarbeiten für die Umgestaltung des Ortskerns beginnen. Hier gibt es die Antworten auf die wichtigsten Fragen dazu:


Veröffentlicht: Donnerstag, 19.09.2024 09:34

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Was genau passiert gerade im Ortskern?

Die Gemeinde hat ein Fachunternehmen damit beauftragt, eine sogenannte „geschlossene Kanalsanierung“ durchzuführen. Über ein großes Spezialfahrzeug wird über die Kanalschächte ein Gerät in den Hauptkanal „unter“ der Straße eingebracht. Dieses legt auf die Innenwandung des Kanals ein Gewebe, quasi ein „Rohr im Rohr“, um den Kanal vollständig abzudichten. Der Vorteil dieser Methode, bei der die Straßendecke nicht aufgebaggert werden muss: Sie spart Bauzeit und verkürzt die Zeit von Einschränkungen im Straßenverkehr. In dieser Woche laufen die Vorarbeiten, bei denen ein Fräsroboter den Kanal zunächst von innen glättet.


Wo genau werden die Kanäle im Ortskern saniert?

Saniert wird unter der Konermannstraße, der Appelhofstraße, der Himmelstraße und der Sandstraße. Gearbeitet wird in Bauabschnitten, so dass die Baustelle „wandert“ und nur der jeweils aktuell betroffene Abschnitt für die Arbeiten voll oder teilweise gesperrt werden muss, je nach Lage des Kanalschachts in der Straße.


Welche Einschränkungen wird es darüber hinaus geben müssen?

Ab sofort ist eine Halteverbotszone in weiten Teilen des Ortskerns eingerichtet, um die Kanal-Bauarbeiten zu ermöglichen. Sie gilt während der Sanierungsphase von jetzt an bis voraussichtlich zum 3. Oktober sowie in der letzten Oktoberwoche jeweils von montags bis donnerstags von 7 bis 19 Uhr. Die Schulbus-Unternehmen sowie der Bürgerbusverein sind über die Bauphasen und Einschränkungen für ihre Strecken informiert, ebenso die Feuerwehr für eventuelle Einsatzfahrten. Eine Anlieferungsmöglichkeit für die anliegenden Geschäfte ist gewährleistet, jedoch können vereinzelte Einschränkungen nicht ausgeschlossen werden. Die mit der Sanierung beauftragte Fachfirma informiert die jeweiligen Anlieger vorab schriftlich, wann in ihrem Abschnitt konkret gearbeitet wird. Für den Durchgangsverkehr gilt die Empfehlung, ab sofort für die Dauer der Bauphase den Ortskern über die ausgeschilderte Umleitung zu umfahren – sie ist entsprechend der bekannten Umleitung zur Jacobi-Kirmes gestaltet.

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