
ASCHEBERG: Keine höheren Gebühren dank Abwassergesellschaft
Gute Nachrichten für Sie in Ascheberg: Sie müssen keine höheren Abwassergebühren zahlen. Möglich macht das eine neue Abwassergesellschaft. Die möchte die Gemeinde zum Jahresanfang 2023 gründen. Einzelheiten stellt die Gemeinde heute vor.
Veröffentlicht: Donnerstag, 14.10.2021 13:10
Bislang ist das komplette Verfahren rund um das Abwasser in Gemeindehand. Die Gemeinde muss sich auch darum kümmern, dass Kanäle und Leitungen auf dem aktuellen Stand sind. Und genau hier ist der Knackpunkt. Das Abwasserkanal-System in Ascheberg, Herbern und Davensberg ist altersschwach und marode. Da muss etwas gemacht werden und die Gemeinde müsste in den kommenden Jahren viel Geld in die Hand nehmen. Und zur Reparatur bräuchte sie mehr Mitarbetier. Das sind Punkte, die die Gemeinde alleine nicht stemmen kann. Deshalb die Abwassergesellschaft. Heißt: Die Gemeinde Ascheberg sucht sich einen Partner, der das Abwassersystem mit ihr zusammen betreibt. Wichtig dabei die Mehrheit der Geschäftsanteile bleibt bei der Gemeinde und der Rat entscheidet weiterhin über die Abwassergebühren. Fachwissen, Personal, Spezialgeräte und Erfahrungen soll der neue Partner mitbringen. Dadurch entsteht kein Sanierungsstau, der dann auch höhere Abwassergebühren bedeutet hätte, sagt die Gemeinde. Und das Mitarbeiter-Team, welches sonst im Abwasserbereich gearbeitet hat, kann an anderen Themen und Projekten arbeiten. Also sich zum Beispiel darum kümmern, die Sportanlagen in Schuss zu halten oder bei den Plänen für einen attraktiven Ortskern mitarbeiten.