
Um zu wissen, an welchen Stellschrauben die Planer drehen müssen, will die Gemeinde zunächst eine Bestandsaufnahme machen. Die Gemeinde hatte schon bei Unternehmen nachgehakt, wie es bei ihnen mit der Mobilität so klappt. Jetzt sind alle Menschen, die in den drei Ortsteilen leben, dran. Wie sind Sie unterwegs? Zu Fuß? Per Rad, Auto oder Bus und Bahn? Und was könnte Wege erleichtern? Lösungen gibt es viele. Fahrradschnellstraßen sind ein Beispiel oder eine bessere Anbindung von Bussen an Bahnhöfe. Ein neuer Radweg von Herbern zum Bahnhof Mersch gleich hinter der Kreisgrenze ist bereits ein erster guter Schritt in Richtung verbesserte Mobilität.
Mal schauen, was die Umfrage für Ergebnisse bringt. Sie bekommen in den kommenden Tagen Post von der Gemeinde mit Infos zu der Online-Umfrage. Die Frist, um zu antworten, endet in einem Monat. Die Gemeinde ist in einem engen Zeitkorsett: Weil das Mobilitätskonzept an Fördergeld geknüpft ist, muss es im Herbst stehen.