
Das würde bedeuten: Weniger Verspätungen und mehr Züge pro Stunde. Die Bürgermeister aus Ascheberg und Nordkirchen sind allerdings skeptisch. Bis der Bagger noch nicht loslegt, sieht Bert Risthaus, der Bürgermeister in Ascheberg, das Vorhaben kritisch. Schon oft hatte der Bund in Vergangenheit angekündigt, dass sich hier etwas bewegt – passiert ist bislang aber nichts. Sollte es wirklich auf dem Abschnitt zwischen Münster und Werne zu einem zweigleisigen Ausbau kommen, sei das eine tolle Nachricht, sagt der Nordkirchener Bürgermeister Dietmar Bergmann. Beide Bürgermeister fordern jetzt: Die Zuständigen im Bund sollen möglichst schnell das nötige Gesetz dafür auf den Weg bringen. Aktuell laufen auf der Strecke Münster-Ascheberg-Dortmund Bauarbeiten am Eisenbahndamm. Nach den Herbstferien sollen die fertig sein.