
Land und Bund sind sich einig, dass es nötig ist das Projekt gemeinsam zu finanzieren und der Planungsauftrag für einen ersten Abschnitt ist raus. Heute kündigt das geschmiedete Bahnbündnis aus Bürgermeistern, Landräten und Industrie- und Handelskammern an weiter Druck zu machen. Im Moment sei mehr Bewegung in dem Thema als das in den vergangenen Jahren der Fall gewesen sei, freut sich Nordkirchens Bürgermeister Dietmar Bergmann. Im nächsten Schritt geht es darum den weiteren Zeitplan zu erfahren. Es ist wichtig mit dem Bündnis am Ball zu bleiben, damit auf die Planungen auch möglichst schnell der Bau folgt, sagt Helmut Sunderhaus von der Gemeinde Ascheberg. Derart große Verkehrsprojekte bräuchten Zeit, das wüssten alle, aber langsam müsste sich wirklich etwas tun. 1928 sei die Bahnstrecke entstanden, es wäre doch toll, wenn man zum 100-jährigen Bestehen mal etwas sehen könnte. Weil Nah- und Fernzüge sich auf der Strecke ein Gleis in beide Richtungen teilen, ist es bislang eine der unpünktlichsten Strecken im Land.