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Aufatmen nach Bombenentschärfung
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Aufatmen nach Bombenentschärfung

In Coesfeld sind einige von Ihnen froh heute Morgen im eigenen Bett aufzuwachen. Die Entschärfung einer Weltkriegsbombe am Hengtering hat rund 900 Anwohner bis in den späten Abend in Atem gehalten.

Veröffentlicht: Mittwoch, 05.06.2019 05:02

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Das Ganze hat deutlich länger gedauert als ursprünglich gehofft. Ursprünglich war geplant, dass die Experten um kurz nach 20 Uhr beginnen den Blindgänger zu entschärfen. Tatsächlich ging es aber erst gut eine Stunde später los. In dem Evakuierungsbereich leben viele ältere Menschen. Das Deutsche Rote Kreuz musste einige von ihnen liegend im Krankenwagen transportieren. Der älteste Patient war stolze 94 Jahre alt. Deshalb dauerte es länger als geplant den Evakuierungsbereich komplett zu räumen. Erst um kurz vor 22 Uhr kam dann die Entwarnung: Die Bombe ist entschärft. Viele Anwohner verbrachten die Wartezeit bei Freunden oder Angehörigen. Einige waren aber zu der Anlaufstelle im Heriburg Gymnasium gekommen. Hier versorgte das Deutsche Rote Kreuz rund 80 Menschen mit Essen und Getränken. Wegen der Entschärfung war die Bahnstrecke Enschede-Lüdinghausen-Dortmund vorübergehend gesperrt. Es fuhren keine Züge zwischen Coesfeld und Ahaus.

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