
Augenfarbe
Besonders spannend ist die Vererbung: Zwei blauäugige Eltern können tatsächlich ein braunäugiges Kind bekommen. Das ist selten, aber möglich, weil die Augenfarbe von vielen Genen beeinflusst wird und nicht nur von einem einzigen. Und noch ein wichtiger medizinischer Hinweis: Wenn sich die Augenfarbe im Erwachsenenalter plötzlich und deutlich verändert, sollte das augenärztlich untersucht werden.
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10 Fun Facts rund um das Thema "Augen"
1. Blaue Augen sind gar nicht blau!
In blauen Augen gibt es keinen blauen Farbstoff. Die Farbe entsteht durch Lichtstreuung in der Iris – ähnlich wie beim blauen Himmel.
2. Wir blinzeln Millionen Mal im Jahr!
Durchschnittlich blinzeln wir etwa 15- bis 20-mal pro Minute. Hochgerechnet sind das bei 16 Stunden Wachzeit ungefähr 5 bis 7 Millionen Lidschläge im Jahr!
3. Braun ist die Nummer eins!
Schätzungsweise 70 bis 80 Prozent aller Menschen weltweit haben braune Augen. Grün gehört mit ungefähr zwei Prozent zu den seltensten verbreiteten Augenfarben.
4. Deine Pupillen verraten Gefühle!
Bei Aufregung, Interesse oder Verliebtheit können sich unsere Pupillen erweitern. Allerdings reagieren sie auch auf Helligkeit, Medikamente und andere Einflüsse. Ein eindeutiger Liebesbeweis ist das also nicht!
5. Deine Iris ist einzigartig!
Die feinen Strukturen der Regenbogenhaut sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Sogar eineiige Zwillinge haben verschiedene Irismuster. Deshalb kann man Menschen mithilfe eines Iris-Scans identifizieren.
6. Unsere Augen produzieren ständig Tränen!
Auch wenn wir nicht weinen, bilden unsere Tränendrüsen laufend Flüssigkeit. Der Tränenfilm schützt die Augenoberfläche und hält sie feucht. Pro Tag entsteht normalerweise ungefähr ein halber bis ein Milliliter Tränenflüssigkeit.
7. Unsere Augen können Millionen Farben unterscheiden!
Häufig wird die Zahl von rund zehn Millionen Farbtönen genannt. Wie viele Unterschiede wir tatsächlich wahrnehmen, hängt aber stark von den Lichtverhältnissen und der jeweiligen Person ab.
8. Die schnellsten Muskeln sitzen an unseren Augen!
Unsere Augen können blitzschnell ihre Blickrichtung wechseln. Diese ruckartigen Bewegungen heißen Sakkaden und dauern teilweise nur wenige Zehntelsekunden.
9. Babys sehen die Welt zunächst unscharf!
Neugeborene können besonders gut Dinge erkennen, die ungefähr 20 bis 30 Zentimeter entfernt sind – also etwa das Gesicht eines Elternteils beim Füttern. Ihre Sehschärfe entwickelt sich erst nach und nach.
10. Wir haben einen blinden Fleck – und merken es nicht!
Jedes Auge besitzt eine Stelle auf der Netzhaut, an der keine Sinneszellen sitzen. Dort tritt der Sehnerv aus. Unser Gehirn ergänzt die fehlenden Bildinformationen, sodass wir normalerweise kein Loch in unserem Sichtfeld bemerken.