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Ausgebrochene Kobra beschäftigt Politiker im Kreis
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Ausgebrochene Kobra beschäftigt Politiker im Kreis

Der Fall der ausgebrochenen Kobra in Herne sorgt bei uns im Kreis Coesfeld für Aufsehen. Viele Menschen verstehen nicht, warum gefährliche Tiere wie Giftschlangen privat gehalten werden dürfen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 28.08.2019 16:01

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Wir haben bei den Parteien im Kreis Coesfeld nachgefragt, was sie in Zukunft machen wollen, damit sich solche Ausbrüche nicht wiederholen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Dietmar Panske aus Ascheberg ist für ein Verbot von gefährlichen Tieren in Privatwohnungen. Die Grünen-Sprecherin im Kreis, Monika Spallek aus Coesfeld, und der SPD-Landtagsabgeordnete André Stinka aus Dülmen sind ebenfalls für ein Verbot. Giftige Schlangen, Spinnen und Echsen gehörten - wenn überhaupt - in Zoos, die für eine artgerechte Haltung sorgen. FDP-Landtagsabgeordneter Henning Höne aus Coesfeld sagt, dass ein Verbot zu weit gehe. Er findet, dass Besitzer eher Fachwissen über die Haltung von gefährlichen Tieren vorweisen und für Ausbrüche aufkommen müssten. 2014 hatte es bereits einen Gesetzesentwurf im Landtag gegeben, die Regelungen zu verschärfen - er ist jedoch gescheitert, da die Kommunen nicht für die Überprüfung aufkommen wollten.

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