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BECKUM: Neue Details zum toten Baby
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BECKUM: Neue Details zum toten Baby

Gut einen Monat nach dem Fund eines toten Säuglings an einem Feldweg in Beckum im Nachbarkreis Warendorf haben Polizei und Staatsanwaltschaft die Eltern gefunden. Die Staatsanwaltschaft gibt jetzt immer mehr Details bekannt...

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Die Wohnung der Eltern in Hamm wurde durchsucht, beide vorläufig festgenommen. Da sich gegen beide kein dringender Tatverdacht ergeben hat, sind beide wieder auf freiem Fuß. Auf die Spur der Eltern sei man durch einen Abgleich der DNA des kleinen Mädchens gekommen. Der Vater sei polizeibekannt, seine DNA deshalb erfasst gewesen. Seine Lebensgefährtin habe ausgesagt, dass sie die Schwangerschaft vor allen anderen Menschen verheimlicht habe. Schließlich habe sie das Kind allein in ihrer Wohnung zur Welt gebracht. Es habe allerdings keinerlei Lebenszeichen gehabt. Diese Aussage werde durch das Ergebnis der Obduktion mit hoher Wahrscheinlichkeit bestätigt, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Vater hat ausgesagt von der Schwangerschaft nichts mitbekommen zu haben. Er habe eines Tages im Keller eine stark riechende Tüte gefunden und entschieden, sie zu entsorgen. Dass in der Tüte, die er schließlich an dem Feldweg in Beckum ablegte, seine eigene tote Tochter liege, habe er überhaupt nicht geahnt. Für die Ermittler gebe es bislang keinen Grund, an dieser Aussage zu zweifeln, sagt ein Sprecher. Die Obduktion des Leichnams hatte zwar Anhaltspunkte für eine mögliche Gewalteinwirkung ergeben. Dies könnten aber Verletzungen sein, die bei der Geburt entstanden sind. Gegen die Eltern werde zwar weiterhin wegen Totschlags ermittelt - es gebe im Moment aber keinen dringenden Tatverdacht gegen sie.

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