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Besser ohne Auto zum Job kommen
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Besser ohne Auto zum Job kommen

Ohne Auto sind Firmen im Kreis Coesfeld oft schwer zu erreichen. Bahnhöfe und Gewerbegebiete liegen meist weit auseinander und Busangebote fehlen.

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Die Wirtschaftsförderung des Kreises arbeitet in dem Projekt SAIL zur Zeit an Lösungen.In einem ersten Schritt hat das Team mit Unternehmen darüber gesprochen, inwieweit sie bereit wären sich einzubringen. Das Interesse ist groß, denn Fachkräfte sind knapp und Unternehmen, die für die Mitarbeiter schlecht zu erreichen sind, sind weniger attraktiv. Ein besonderes Problem ist das bei den Auszubildenden. Ihnen fehlt häufig das Geld für ein Auto oder sie haben noch keinen Führerschein. Mobilitätsangebote könnten deshalb bei der Nachwuchssuche helfen. Denkbar wäre zum Beispiel das Unternehmen Firmenfahrzeuge zur Verfügung stellen. Auch könnten sich in einem Ort mehrere Unternehmen zusammenschließen und einen Shuttleservice zum Beispiel für Azubis organisieren. Eine weitere Idee: Fahrgemeinschaften attraktiver machen. Firmen könnten zum Beispiel Parkplätze speziell für Fahrgemeinschaften zur Verfügung stellen. Schließlich sind noch Zuschüsse für Azubis zu den teuren Bus- und Bahntickets im Gespräch. Das soll über das neue Azubiticket in NRW hinausgehen.

Im nächsten Schritt stehen Gespräche mit Anbietern von Mietsystemen für E-Bikes, Elektro-Autos oder E-Scooter an. Teil des Konzeptes sind nämlich Mobilitätsstationen an Bahnhöfen und großen Bushaltestellen. Sie dienen als Umsteigepunkt für die letzten Kilometer zur Arbeit.


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