
Betrug durch vermeintlichen Schädlingsbekämpfer
Momentan haben einige Menschen im Kreis Coesfeld mit Eichenprozessionsspinnern in ihren Gärten zu kämpfen. Eine Dülmenerin ist dabei auf die fiese Masche eines unseriösen Schädlingsbekämpfers hereingefallen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.06.2019 10:44
Den hatte sie gerufen, damit er die Raupen aus einem Baum entfernt. Der Mann kam, stellte seine Arbeit aber nach rund zehn Minuten wieder ein. Für seinen Einsatz forderte er 500 Euro. Die Dülmenerin zahlte. Später erstattete sie Anzeige wegen Betrugs. Die Polizei im Kreis warnt vor Betrügern, die die Notlage von Menschen ausnutzen. Lassen Sie sich bei Handwerksarbeiten immer einen kostenfreien Kostenvoranschlag geben. Generell gilt: Handwerker müssen die vereinbarten Arbeiten immer vor der Bezahlung erledigen. Sollten Sie einen möglichen Betrug erst später feststellen, erstatten Sie auch im Nachhinein noch Anzeige. Vorsicht außerdem vor irreführender Werbung: Unseriöse Anbieter täuschen oft einen ortsnahen Firmensitz vor und stellen später weite Anfahrtswege in Rechnung.