
Vor sechs Jahren sperrte die Bahn die Brücke für schweren Verkehr. Seitdem dürfen nur noch Fußgänger und Radfahrer sie überqueren. Die Stadt Billerbeck forderte von der Bahn die Brücke zu sanieren. Diese lehnte das mit Blick auf die hohen Kosten ab. Der Wirtschaftsweg sei nicht so wichtig. Landwirte kämen auch über andere Wege zu ihren Feldern. Die Bahn bot der Stadt an die Brücke zu übernehmen und selbst zu sanieren. Die Stadt winkte ab - zu teuer. Außerdem sei die Bahn zuständig. Sie klagte unter scheiterter vor drei Jahren in erster Instanz vor dem Verwaltungsgericht. Die Stadt legte Berufung ein und kassiert jetzt erneut eine Niederlage. Das Urteil aus der ersten Instanz wird rechtskräftig. Die Stadt will jetzt mit der Bahn sprechen. Diese hatte zugesagt bis zur Gerichtsentscheidung darauf zu verzichten die Brücke voll zu sperren oder abzureißen. Jetzt ist die Frage, wie es weitergeht.