
Im Streit um die Sanierungskosten der über 100 Jahre alten Brücke in der Billerbecker Bauerschaft Bockelsdorf hat die Stadt heute vor dem Verwaltungsgericht eine Niederlage einstrecken müssen. Die Richter haben die Klage der Stadt abgewiesen. Damit ist weiter völlig unklar, wer für die marode Brücke des alten Ziegeleiweges zuständig ist. Die Stadt hatte gegen das Eisenbahn-Bundesamt geklagt. Es ist für die Brücke aber nicht zuständig, sondern ein Unternehmen der Deutschen Bahn. Also wollte die Stadt, dass das Eisenbahn-Bundesamt dieses Unternehmen in die Pflicht nimmt, die Brücke zu sanieren. Das Gericht sagt: Die Stadt hat kein Recht dazu. Jetzt ist also wieder alles offen. Die Stadt sagte uns auf Nachfrage, sie wolle erst einmal auf das schriftliche Urteil warten und wie der Richter es genau begründet. Das sollte dann der Anwalt der Stadt prüfen. Die Brücke ist so marode, dass nur Fahrradfahrer darüber dürfen. Für Autos, Lastwagen und Traktoren ist sie seit einigen Jahren gesperrt.