
Sie liegen in Straßengräben, an Bushaltestellen und in Parks rum, oft sogar an Spielplätzen. Städte und Gemeinden im Kreis suchen nach Lösungen gegen die Kippen-Flut. Billerbeck setzt dazu jetzt einen weiteren Vorschlag aus dem Umweltausschuss um. In der Innenstadt stehen ja mittlerweile Mülleimer mit separatem Ascher. Das reicht aber einfach noch nicht aus. Jetzt hat die Stadt Taschenaschenbecher besorgt. Sie hat einen ganzen Schwung vom Bundesverband der Tabakwirtschaft bekommen. Die Döschen sind klein und passen für unterwegs in jede Tasche und helfen hoffentlich, das Kippen-Aufkommen in der Natur einzudämmen. Raucher könne sie ab sofort kostenlos im Foyer des Rathauses abholen. Auch am Freibad und bei Veranstaltungen gibt es die Mini-Aschenbecher. Die Stadt ist gespannt, wie es mit dieser Lösung klappt. Kippen sehen nicht nur schäbig aus, durch Regen werden Giftstoffe freigesetzt, die ins Grundwasser gelangen und Umweltprobleme verursachen.