
Der Deutsche Gewerkschaftsbund im Kreis Coesfeld fordert die infizierten Arbeiter umgehend in geeigneten Unterkünften unterzubringen. Für den Arbeitgeber, einen FFP2-Masken Hersteller aus Heek im Nachbarkreis Borken, müsse es Konsequenzen geben. Die Arbeiter bleiben aber vorerst in dieser Unterkunft. Das Verwaltungsgebäude in einem Gewerbegebiet sei 300 Quadratmeter groß, verfüge über Sanitärräume und eine kleine Küche. Das ermögliche es die infizierten und die nicht-infizierten Arbeiter getrennt voneinander unterzubringen. Der Kreis betont: Die illegale Nutzung des Verwaltungsgebäudes werde für die Dauer der angeordneten Quarantäne lediglich geduldet. Der Unternehmer habe zugesichert, die Mitarbeiter mit allem, was sie benötigen zu versorgen. Ein Sicherheitsdienst bleibt weiter im Einsatz. Er soll dafür sorgen, dass sich alle an die Quarantäne-Regeln halten. Insgesamt hat das Unternehmen 25 ausländische Leiharbeiter in Billerbeck untergebracht. Ein Großteil ist infiziert.