
Beweis sollen Videofilme aus dem vergangenen Sommer sein. Das Magazin Spiegel berichtete darüber am Wochenende. Einer der betroffenen Höfe ist der von dem Schweinehalter Philip Schulze Esking aus Billerbeck. Die Filme zeigen Schweine, die sich die Schwänze blutig gebissen haben. Das sei eine Folge von Stress nach einem Blitz-Einschlag in den Stall gewesen. Der Hof-Tierarzt habe die Tiere täglich behandelt und das auch dokumentiert. Der Billerbecker fragt sich, warum die Tierschützer den angeblichen Verstoß gegen den Tierschutz nicht beim Veterinäramt angezeigt haben. Eine Anzeige liege bis heute nicht vor. Der Billerbecker Schweinehalter hatte sofort auf den Film reagiert und das Veterinäramt auf den Hof gerufen. Ergebnis: Es würden keinerlei Verstöte vorliegen. Das bestätigten die Kreistierärzte auch dem Schweinehalter aus Ascheberg. Bei ihm zeigten die Filme ein lahmes Schwein. Das Tier war in einem Krankenbereich untergebracht. Auch der Ascheberger Schweinehalter hörte nach diesem Vorfall nie wieder etwas von der Tierschutzorganisation.