
Das britische Parlament hat die Abstimmung über den neuen Brexit-Deal zwischen der Regierung von Großbritannien und der Europäischen Union verschoben. Zunächst will das Parlament per Gesetz klar festlegen, dass es einen Austritt ohne Abkommen in keinem Fall geben darf. Das ist eine heftige Niederlage für den britischen Regierungschef Boris Johnson, sagt Radio Kiepenkerl Politikwissenschaftler Klaus Schubert von der Uni Münster. Das Parlament habe kein Vertrauen in den Regierungschef. Nach heutigem Stand müsste Großbritiannen zum Ende dieses Monats aus der EU austreten. Die britische Regierung hat bei der EU eine Verschiebung beantragt. Das Brexit-Drama geht also weiter. Über 500 Unternehmen in unserer Region arbeiten mit britischen Unternehmen zusammen. Ein vollzogner Brexit würde endlich Ruhe in die Wirtschaft bringen.