
Bürgermeister fordern weiter Fördergeld für Integration
Viele Hundert Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten wohnen bei uns in den einzelnen Orten im Kreis Coesfeld. Die meisten von ihnen kamen vor über drei Jahren mit der großen Flüchtlingswelle zu uns und sollten mittlerweile gut integriert sein. Das sagt die Bundesregierung und will die Hilfsgelder für Städte und Gemeinden im Kreis deswegen Ende des Jahres auslaufen lassen. Die Bürgermeister im Kreis Coesfeld wehren sich dagegen jetzt.
Veröffentlicht: Freitag, 10.05.2019 16:44
Gelder müssen auch noch in den kommenden Jahren fließen, damit die Städte und Gemeinden im Kreis weiter die funktionierende Integrationsarbeit finanzieren können, sagt der Sprecher der Bürgermeister im Kreis, Richard Borgmann aus Lüdinghausen. Andernfalls seien all die Projekte, die entstanden sind, in Gefahr. Der Bund hatte in den vergangenen Jahren versprochen, die Gelder so lange wie nötig zu zahlen. Und diese Not sei weiterhin vorhanden.