
Sie sollen unter einen dicken Schicht Erde verschwinden, so empfiehlt es ein Gutachten. Der Kreis Coesfeld will jetzt mit der Stadt Dülmen die Aussagen des Gutachters besprechen und über das weitere Verfahren entscheiden. Glas, Betonbrocken und altes Plastik schlummern in dem Ackerboden. Nicht schön, aber nichts, was Grundwasser, Tier- oder Pflanzenwelt gefährden könnte. Grundlage sind mehrere Proben, die Experten aus dem Boden entnommen und in Laboren untersucht haben. Der Landwirt darf den Acker inzwischen wieder bestellen. Als die Deponiereste im vergangenen Jahr auftauchten, war ihm das vorübergehend untersagt. Jetzt spricht aber nichts mehr dagegen, sagt der Kreis. Es gebe keine Hinweise darauf, dass sich Giftstoffe in Pflanzen ablagern könnten.