
Viele Kirchenaustritte lassen die Mitgliederzahlen und Kirchensteuern schrumpfen. Dazu gibt es weniger Priester. Die Seelsorgeeinheit Buldern/Hiddingsel überlegt, wie das künftige Gemeindeleben aussehen soll. Dazu hat es ein erstes Treffen in Buldern gegeben. Es sind Ideen zusammengekommen, aber vor allem viele Wünsche. Wie sehr die Menschen das beschäftigt, zeigt das große Interesse an der Diskussion: 60 Interessierte waren zu dem Treffen in der St. Pankratiuskirche gekommen. Ein großer Wunsch: Es müsse mehr Kinder-, Familien- und Jugendarbeit geben. Jugendgruppen wären da ein Beispiel. Das Problem: Für diese Jugendgruppen wären Betreuer nötig. Und die gibt es nicht. Ein weiterer großer Wunsch der Bulderaner ist es, dass die Gottesdienste erhalten blieben. Im Fazit geht es darum, zu überlegen, was überhaupt noch in der Pfarrgemeinde zu leisten ist, was möglich und machbar ist. Die Diskussion ist noch lange nicht abgeschlossen. In zwei Wochen gibt es ein ähnliches Treffen in der St. Georg-Kirche in Hiddingsel.