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COESFELD: Anklage nach Tötungsdelikt
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COESFELD: Anklage nach Tötungsdelikt

Knapp vier Monate nach einem tödlichen Vorfall in Coesfeld hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage wegen des Verdachts des Mordes erhoben.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.03.2025 13:44

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Sie wirft dem Angeklagten vor, seine von ihm getrenntlebende Ehefrau aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben. Der Vorfall ist Anfang Dezember in Coesfeld gewesen. Der Angeklagte soll seine Ehefrau verdächtigt haben, Kontakt zu anderen Männern gehabt zu haben. Zum Nachweis dieses Verdachtes soll der Angeklagte Kameras und Mikrofone in der Wohnung installiert haben. Weil das Paar nach islamischem Recht verheiratet war, soll der Angeklagte das als berechtigt angesehen haben. Als die Frau von der Überwachung erfuhr, trennte sie sich von ihm. Dennoch soll sich die Situation nicht gebessert haben. Es soll zu Sorgerechtsstreitereien wegen der beiden Kinder gekommen sein. Am Tattag soll sich der Angeklagte in die leere Wohnung geschlichen und auf seine Frau gewartet und sie erdrosselt haben. Die Staatsanwaltschaft geht von Wut des Angeklagten darüber aus, dass sich seine Frau nicht entsprechend seines Rollenverständnisses ihm gegenüber verhalten und sich getrennt hatte. Der Angeklagte bestreitet sie vorsätzlich getötet zu haben. Der Coesfelder sitzt in Untersuchungshaft. Das Landgericht legt nun die Termine für den Prozess fest. 


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