
COESFELD: Bilanz Blindgänger-Entschärfung
Coesfelder blicken auf ein ereignisreiches Wochenende mit Straßensperren rund um den Pulverturm zurück. Samstag Freilegung des Verdachtspunktes und Bestätigung des Weltkriegsblindgängers im Boden. Sonntag ab 8 Uhr: Evakuierung – über 700 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.
Veröffentlicht: Montag, 16.03.2026 05:22
Wer nicht bei Verwandten oder Bekannten unterkommen konnte – das DRK hatte eine Sammelstelle im Heriburg-Gymnasium eingerichtet. Rund 40 Menschen ließen sich da betreuen. Gegen Mittag starteten Kampfmittelexperten mit der Entschärfung des Blindgängers – nach einer Stunde die Entwarnung: alles hat erfolgreich geklappt, Straßensperren verschwinden, Anwohner dürfen zurück in ihre Wohnungen. Rund 160 haupt- und ehrenamtliche Helfer von Feuerwehr, DRK und Stadt waren neben den Kampfmittelexperten und der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg im Einsatz. Die Christophorus-Kliniken hatten den Dienst ebenfalls mit etwa 30 Menschen aufgestockt. Der Betrieb konnte aber dank umfangreicher Schutzmaßnahmen die ganze Zeit weitgehend normal weiterlaufen.



