
Der 125 kiloschwere Blindgänger schlummerte im Bereich rund um den Pulverturm im Boden. Kampfmittelexperten entschärften ihn seit ca. halb 1. Nach knapp einer Stunde gegen 13:30 Uhr die Entwarnung: Alles hat erfolgreich geklappt. Anwohner dürfen wieder zurück in ihre Wohnungen, Straßensperren werden aufgehoben. Über 700 Anwohner mussten am Morgen bis zum Vormittag für die Arbeiten ihre Wohnungen verlassen. In einer Betreuungsstelle im Heriburg-Gymnasium kümmerte sich das DRK um Menschen, die nicht bei Freunden, Verwandten oder anderswo unterkommen konnten. Seit 11 Uhr waren Straßen im Evakuierungsradius gesperrt. Am Schützenring sollte eine hohe Wand aus Containern das Krankenhaus vor möglichem Splitterflug schützen. Eine Vorsichtsmaßnahme, wäre es zu einer Explosion gekommen. Dadurch konnte der Krankenhausbetrieb mit nur geringen Einschränkungen die ganze Zeit weiterlaufen. Es hat ja aber alles erfolgreich geklappt.


