
Die Mitarbeiter sollen sich ganz darauf konzentrieren, die Regeln des neuen Hygienekonzepts zu lernen und umzusetzen. Wie es dann weitergeht, kommt darauf an, wie es heute läuft. Arbeitsschützer und Gesundheitsbehörden begleiten den Probebetrieb heute. Sind sie zufrieden, könnte morgen ein stark eingeschränkter Testbetrieb mit Schlachten starten. Auch das würden die Behörden überwachen. Schrittweise könnte Westfleisch dann die Zahl der Schlachttiere steigern. Arbeiten dürfen ausschließlich zuverlässig negativ getestete Mitarbeiter. Um sicher zu gehen hat das Kreisgesundheitsamt Mitarbeiter, deren erstes Testergebnis negativ war, erneut getestet. Infizierte Mitarbeiter sind weiter in Quarantäne. Westfleisch reagiert außerdem auf die Kritik in der Fleischbranche. Das Unternehmen habe jetzt von einem Subunternehmer getrennt, bei dem viele Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert sind. Die betroffenen rund 350 Werkvertragsarbeiter übernimmt Westfleisch, das Unternehmen kümmert sich auch um laufende Mietverträge und den Transport hin und zurück zum Schlachtbetrieb.