
Erst heute Nachmittag soll feststehen, was da im Boden schlummert. Handelt es sich tatsächlich um Blindgänger, greifen schnell Notfallpläne. Beispielsweise liegen Schulen in dem Sicherheitsbereich. Es ist ganz wichtig, dass berufstätige Eltern frühzeitig planen können. Und deshalb steht bei der betroffenen Martin-Luther-Grundschule auf der Internetseite bereits, dass im Falle einer möglichen Bombenentschärfung kein Unterricht in der Schule und keine Betreuung stattfindet! Dann steht Homeschooling an, das habe sich ja in besonderen Lagen bewährt. Sagt die Schule auf Nachfrage. Sollte sich später herausstellen, dass der Verdacht unbegründet ist, will sich das Schulteam noch einmal zusammensetzen. Betroffen ist auch die Freiherr vom Stein-Realschule.
Die Schule bleibt definitiv morgen geschlossen. Für die Schüler ist der Mittwoch ein Studientag, sie haben dafür bereits Aufgaben bekommen. Schulbusse sind abbestellt. Es ist alles geregelt, sagt die Schulleiterin auf Nachfrage. Das ist noch wichtig: Die Termine zur Anmeldung werden von Morgen auf die kommende Woche Donnerstag verschoben.
Die Stadtverwaltung hat ein Bürgertelefon für Fragen eingerichtet. Sie erreichen es unter Tel. (02541) 939-2000. Wer im Umkreis der Verdachtspunkte wohnt und Sorge hat, für das Verlassen des Evakuierungsbereichs auf Hilfe angewiesen zu sein, kann sich hier bereits vorsorglich melden. Weitere Infos gibt es HIER.